Über mich

Im September 2019 streifte ich mit einem Mikrofon der ARD und wenig Ortskenntnis durch die Straßen der Megametropole Mexiko City. Eine Demo, es ging um Frauenmorde, rüttelte die Gesellschaft auf. Einen Monat zuvor gab es die ersten Demos dieser Art, samt Ausschreitungen: Schaufenster wurden eingeschlagen, Molotowcocktails flogen.

Angestaute Wut über Ungerechtigkeit, Ungleichbehandlung, Sinnlosigkeit und des Ausmaßes der Gewalt gegen Frauen entlud sich auf den Straßen der Hauptstadt. Dieser Septembertag änderte die Richtung und den Rest meines Lebens.

Seitdem beschäftige ich mit Formen der Gewalt, sozialer Ungerechtigkeit und Menschenrechten in Mexiko, Zentral- und Lateinamerika. Der Ursprung der Gewalt, die Ursachen, mögliche Lösungsansätze interessieren mich. Menschen, die sich dafür stark machen, faszinieren mich.